Kategorien
Allgemein

Sommertörn auf Bornholm

Samstags ging es mit Reisesegen am EFFA los nach Stahlbrode unserem Treffpunkt mit der ersten Crew. Diese haben wir am Sonntagmorgen mit einem guten Frühstück auf die Heimreise geschickt. Dann wurde die Exodus segelklar gemacht, die Sicherheitseinweisung zusammen durchgearbeitet und noch einige Spiele auf der Hafenwiese gespielt. Nachmittags gings dann los – mit dem Wind im Rücken segelten wir direkt die Nacht durch. Unser Ziel? Bornholm!

Sommertörn II und Sommertörn III beim CREWWECHSEL

Im kleinen Hafen von Snoegebeck begann es. Ein Gefühl, dass alles auf dieser dänischen Insel eine Seele hatte. Wir waren schwimmen und haben den feinen Sand von Balka genossen, in Nexø im Hafen Dinghi gesegelt, haben den Wackelstein in den Paradisbakkerne besucht und sind nach Christiansø zu den Erbseninsen gesegelt. Eine wunderschöne kleine, fast magische, Insel in der grünblauen Ostsee. Dort hatten wir unser Bergfest, haben Spiele gespielt, gegrillt und uns die Geschichte der Insel im alten Leuchtturm angeschaut. Anstatt Bewohner im Werwolfdorf Düsterwald zu werden, spielten wir als Cowboys abends „BANG“ im Salon der EXODUS. Von Christiansø ging es an die felsige Nordküste der großen Insel.

Im Hintergrund die „HAMMERHUIS“ Ruine

Die schroffen Klippen bei Hammerhavn hinterließen bei uns alle einen tiefen Eindruck. Auch die Hammerhus Ruinen waren ein Highlight, leider sahen wir auf der Wanderung nach oben kein Hammerhuslamm. Auf dem Weg zurück an die Ostküste teilten wir uns als Team auf. Die Land-Gang nutzte die lange Seilbahn über den Opalsee während an Bord die Backstagbriese zum Segeln benutzt und schon mal das Abendessen gekocht wurde. So hangelten, wird uns dann abwechselnd in immer unterschiedlichen Gruppen wandernd und segelnd an der windgeschützen Nordostküste Bornholms entlang. Besuchten Allinge, Tejn, Gudhjem, Listed und Arsdale. Sahen wuchtige Rundkirchen, Galsrøgerien, Bonbonhersteller und Fischräuchereien. Machten uns auf, liefen auf dem Kustenstien und kletterten in schmale Felsspalten, legten in winzigen Felsbuchten zwischen den Felsen zum Schwimmen und Klettern an, spielten Wikingerschach, aßen geräucherten Fisch, Pfannkuchen und leckeres Eis.

Abholen der WANDERCREW

Von Arsdale aus traten wir den Rückweg an die deutsche Küste an. Wir motorten bei im schwächer werdenden Wind durch die Nacht, mit Tee und Quark, mit Haferflocken in den Händen. Den großen Windpark mussten wir umfahren und hielten schließlich auf das Leuchtfeuer von Hiddensee zu. Dort besuchten wir das Örtchen Kloster und den Leuchtturm am Dornbusch, wanderten die Küste entlang und waren schwimmen. Unseren letzten Tag an Bord verbrachten wir abends vor Anker mit leckerem Nudelauflauf. Samstagmorgens ging es noch nach Stralsund ins Ozeaneum und dann nachmittags durch die Brücken nach Stahlbrode – unserem Übergabehafen an die nächste Crew. Nach dem Putzen, Aufräumen und Kochen konnten wir dann abends die neue Crew mit einem Essen empfangen und die Exodus übergeben. Die Nacht haben wir dann im Zelt verbracht und uns mit einem gemeinsamen Frühstück nach Hause verabschiedet. Im Gepäck jede Menge schöner Erinnerungen und eine schöne Zeit.

Das TEAM

Kategorien
Allgemein

KSG-Kindertörn auf der Exodus

Acht Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren, allesamt Mitglieder der Freitagssegelgruppe der KSG, gingen zum allerersten Mal an Bord der Exodus. Begleitet wurden sie von vier Betreuer*innen – ein Team aus Ehrenamtlichen der Exodus-Crew und der KSG.

Startpunkt war die Marina in Warns, von wo aus wir am Freitag ankamen und einen ersten Spieleabend im Hafen verbrachten. Das Ziel am Samstag: Nieuwe Kruispolle, eine kleine Naturinsel in den Binnenseen bei Stavoren. Für viele war es das erste Mal „Dickschiff“ segeln, und dementsprechend groß war die Aufregung beim Ablegen nach der Sicherheitseinweisung. Der Samstag hielt dann sogar richtig Wind bereit – ideal zum Segeln und eine spannende Herausforderung für unsere Crew aus jungen Neulingen. Mit viel Teamgeist und Unterstützung der Betreuer*innen meisterten alle die Böen souverän und Ausflüge ins Klüvernetz und Wellen reiten auf dem Vorschiff waren für die junge Crew ein Highlight. Nach der Ankunft auf der Insel stand am Abend noch ein besonderer Programmpunkt an: Mit dem Dinghy segelten wir in der Abendsonne, danach wurde die ganze Insel zum Spielfeld für eine große Runde Verstecken.

Auch kulinarisch war das Wochenende ein kleiner Klassiker: Am Freitag gab es Nudeln mit Tomatensoße, Samstag Wraps zum Selberfüllen, und zum Abschluss am Sonntag Pommes bei der Pommesbude in Stavoren, bevor es mit den Autos wieder zurück nach Kleve ging.

Der Kindertörn war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – eine tolle Mischung aus Abenteuer, Gemeinschaft und erster Dickschiff-Segelerfahrung. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung!

Besonders schön an diesem Wochenende war auch die Zusammenarbeit zwischen der KSG und der Evangelischen Jugend Kleve. Die Kinder kannten das Segeln schon im Kleinen, jetzt durften sie es im Großen erleben. Die Betreuer*innen aus beiden Gruppen ergänzten sich dabei wunderbar: pädagogische Erfahrung, seglerisches Know-how und viel Herzblut sorgten dafür, dass sich alle Kinder gut aufgehoben fühlten und das Abenteuer in vollen Zügen genießen konnten.

Die Kooperation zeigt, wie gut Vereinsarbeit und kirchliche Jugendarbeit Hand in Hand gehen können, und dass beide Gruppen das gleiche Ziel haben: Kindern und Jugendlichen unvergessliche Erlebnisse, Gemeinschaft und neue Perspektiven zu schenken.

Kategorien
Allgemein

Transport & Tag der offenen Luke

15. März bis 18. März 2024 – Kleve, Emmerich

Die Exodus auf dem Altrhein am Steg
Überfahrt von Emmerich über den Rhein
Tag der offenen Luke – Besucher an Bord
Anlagen am KSG Boothaus
Im Bootshaus: Rettungsweste, Infoflyer, Kalender und vieles mehr!
Kaffee und Kuchen
Hochwasser am Altrhein
Letzte Besprechung vor dem Transport